Wildpflanzen, die du im Juni sammeln kannst
Lange Tage, die Zeit fließt langsam. Wilde Wiesen sind ein einziges Blütenmeer, es summt und brummt voller Leben. Bienen und Hummeln tanzen von Blüte zu Blüte, die Luft ist erfüllt von Blütenduft und die Vögel trällern fröhlich vor sich hin.
Die Bäume tragen ihr dichtes, sattes Laub und das Licht malt goldene Blattmuster auf den Waldboden – einfach magisch.
Es ist, als würde die Natur einen tiefen Atemzug nehmen und uns mit ihrer überschäumenden Lebensfreude anstecken.
Jetzt, wo die Tage am längsten sind und das Licht fast endlos scheint, spüren wir auch in uns diese besondere Energie: eine Leichtigkeit, die Lust, das Leben in vollen Zügen zu genießen.
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Wenn Pflanzen Sonnenkraft speichern
Die Sonne hat Kraft – und mit ihr gedeiht eine bunte Vielfalt an Pflanzen, die uns nähren und stärken können.
Kräuter wie Johanniskraut, Kamille und Schafgarbe stehen in voller Blüte und speichern die Sonnenenergie in ihren Blättern und Blüten.
Was du jetzt sammelst, ist mehr als Nahrung.
Konserviere jetzt das Sonnenlicht mit den Blüten des Johanniskrauts. Im Glas glüht das Johanniskrautöl wie der flüssige Sonnenuntergang.
Schmeckt auch im Salat.
Mit der Sommersonnenwende am 21. Juni erreicht das Jahr seinen Höhepunkt. Die Sonne steht an ihrem höchsten Punkt schenkt uns den längsten Tag und die kürzeste Nacht.
Der Himmel hält den Atem an und wir feiern das Licht
Ich spüre fast eine kindliche Lust, das Leben zu feiern:
Draußen, im warmen Sommerwind, mit nackten Füßen im Gras, vielleicht mit Freunden am Lagerfeuer oder ganz für mich allein.
In Skandinavien feiern Menschen die „weißen Nächte“ mit lodernden Feuern. In Bayern sammelten Kräuterhexen den Tau der Johannisnacht, oft mit bestimmten Kräutern, weil er als besonders heilkräftig und magisch galt. Etwa als Liebes- und Schutzzauber.
Die Natur zeigt sich verschwenderisch, üppig und kraftvoll. Es ist eine Zeit, in der das Leben pulsiert – sichtbar, hörbar, spürbar.
Riechen, fühlen, kosten = GENIESSEN
Die Natur zeigt sich verschwenderisch: Kirschen platzen vor Süße, saftige Erdbeeren wollen in deinen Mund und Lavendelfelder verwandeln sich in ein lila Meer. Wildpflanzen haben ihren Platz gefunden.
Lauf barfuß über taunasse Wiesen und sauge den Duft von Lindenblüten auf – atme ihn! Oder liege einfach nur unter einem Holunderstrauch und beobachte, wie seine kleinen weißen Blüten wie Schneeflocken auf dich hinunter segeln.
Während die Grillen ihr Abendlied anstimmen, bleibt eine Frage:
Wie wirst du diesen Juni unsterblich machen?
In einem Glas selbstgemachtem Holunderblütensirup?
Im Duft deines Kräuterkissens? Oder in der Erinnerung an eine Nacht, in der du bis zum Morgengrauen tanztest?
„Der Juni ist das Lächeln des Jahres.“
– Jean Paul
Diese Wildpflanzen kannst du im Juni sammeln
- Ahorn (Blüten)
- Bärlauch (Samen)
- Behaartes Schaumkraut
- Beifuß
- Esche
- Große Klette (Stängel)
- Guter Heinrich
- Günsel
- Hirtentäschel
- Holunder
- Kratzdistel (Stängel)
- Labkräuter
- Linde
- Mahonie
- Malve
- Mädesüß
- Melde
- Pimpinelle
- Rot-Klee
- Schafgarbe
- Schmalblättriges Weidenröschen
- Schwarzer Senf
- Spitzwegerich
- Strahlenlose Kamille
- Sumpfschafgarbe
- Tellerkraut
- Wald-Engelwurz
- Waldmeister
- Wasserminze
- Wilde Möhre
Und natürlich auch, ob du an den richtigen Orten suchst.
Welche Teile der Wildpflanzen kannst du gerade jetzt ernten?
Blätter, Blüten, Früchte oder Wurzeln?
Damit dir nichts entgeht, habe ich einen SAMMELKALENDER zusammengestellt.
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