30 Wildpflanzen, die du im Juli sammeln kannst
Die Sommersonnenwende liegt hinter uns, doch der Hochsommer nimmt richtig Fahrt auf. Zwischen flirrender Hitze und erfrischenden Gewittern riechen wir den Duft von gemähtem Gras. Die Sonne wärmt unsere Haut und überall um uns herum pulsiert das Leben.
Insekten feiern ein Fest auf den Blüten, viele Schmetterlinge sind unterwegs.
Über versteckten Tümpeln fliegen Libellen ihren Liebestanz und Frösche sonnen sich am Ufer. Mit etwas Glück kannst du beobachten, wie junge Störche ihre ersten Flugversuche unternehmen, bevor sie sich auf ihre lange Reise in den Süden machen.
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Süße Verlockungen am Wegesrand – Früchte und Beeren überall
Sie wachsen gern an Waldrändern: süße Waldfrüchte wie Wald-Erbeeren, Himbeeren und Brombeeren, die den Weg in deinen Mund suchen.
Reife Felsenbirnen und schwarze Holunderbeeren werden dir auf deinen Streifzügen jetzt auch entgegenwachsen.
Der Juli gilt als perfekte Zeit, um essbare Wildkräuter und Heilpflanzen zu sammeln. Von Blüten bis zu den ersten Samen: Alles kann in deinen Sammelkorb wandern.
Dazu kommt, dass nach der Mahd sofort wieder neues, frisches Grün nachwächst. Am besten in den frühen Morgenstunden ernten, wenn der Morgentau getrocknet ist.
Die Wiese als Apotheke – Heilende Kräfte der Natur
Die hohen Temperaturen sorgen dafür, dass die Pflanzen ihre volle Kraft entfalten und besonders aromatisch sind.
Johanniskraut – das Sonnenkraut – gilt als eine der kraftvollsten Heilpflanzen. Seine gelben Blüten enthalten besonders viele Wirkstoffe. Johanniskrautöl kann z. B. bei Verbrennungen und depressiven Verstimmungen helfen.
Die Brennnessel trägt im Juli ihre ersten Samen. Sie ist eine richtige Powerpflanze. Die nussig schmeckenden Nüsschen sind besonders eiweiß- und nährstoffreich.
Eine der vielseitigsten Heilpflanzen ist die Schafgarbe. Sie blüht im Juli und wird traditionell bei Verdauungsbeschwerden, zur Wundheilung und Menstruationsproblemen eingesetzt.
Der Juli markiert eine bedeutsame Zeitenwende im Jahreslauf. Als „Schnitterin“ oder „Schnittermonat“ bekannt, beginnt jetzt die erste Getreideernte. In dieser uralten Zeitqualität liegt die Kraft des bewussten Trennens, Schneidens und Erntens. Was wir gesät haben, tragen wir nun ein.
Am nächtlichen Himmel beginnt ein anderes Schauspiel: Die Perseiden werden ab dem 17. Juli aktiv. Dieser Sternschnuppenstrom erreicht seinen Höhepunkt am 12. August und verzaubert Nachtschwärmer mit leuchtenden Streifen am Firmament – ein magisches Naturschauspiel für warme Sommernächte. WÜNSCH DIR WAS …
Diese Wildpflanzen kannst du im Juli sammeln
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Brennnessel
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Dost
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Felsenbirne
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Holunder
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Johanniskraut
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Kamille
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Knoblauchsrauke
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Königskerze
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Krauser Ampfer
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Labkräuter
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Linde
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Malve
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Mahonie
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Himbeere
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Margerite
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Nachtkerze
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Pimpinelle
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Sauerampfer
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Schafgarbe
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Schmalblättriges Weidenröschen
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Spitzwegerich
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Steinklee
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Storchschnabel
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Strahlenlose Kamille
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Waldbeere
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Wald-Erdbeere
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Walnuss
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Wiesen-Knöterich
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Wiesen-Bärenklau
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Wilde Möhre
Und natürlich auch, ob du an den richtigen Orten suchst.
Welche Teile der Wildpflanzen kannst du gerade jetzt ernten?
Blätter, Blüten, Früchte oder Wurzeln?
Damit dir nichts entgeht, habe ich einen SAMMELKALENDER zusammengestellt.
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