Schwarze Hagebutte:
die dunkle Seite der Rose
Außer der roten Hagebutte gibt es auch noch die schwarze Hagebutte:
die Frucht der Bibernellrose (Rosa pimpinellifolia).
Schon sehr früh im Mai blüht sie kurz, schwach duftend, als eine der ältesten Rosenarten mit zarten, unscheinbaren Blüten in Weiß. Die Bienen freun sich immer schon drauf.
Im Herbst bildet sie ihre Hagebutten. Im Gegensatz zu den roten Hagebutten, die schon von weitem leuchten, muss man die schwarzen wirklich suchen. Ich hab sie lange übersehen, bis ich gezielt nach den weißen Blüten von Wildrosen Ausschau gehalten hab. Ort gespeichert und so hatte ich bei der Ernte leichtes Spiel.
Rot wie Blut, weiß wie Schnee und schwarz wie Ebenholz
Was hat SIE sich wohl dabei gedacht, als SIE diese Pflanze erschaffen hat.
Blüte …….. WEISS
Frucht …… SCHWARZ
Kerne …….. ROT
Saft ………. VIOLETT
Rote und schwarze Hagebutte
Rote Hagbuttenkerne der Bibernellrose
Rote Kerne in der schwarzen Hagebutte
Rote Kerne der Bibernellrose
Überraschenderweise kommen beim Öffnen der schwarzen Früchte knallrote Kerne zum Vorschein. Der frische Saft färbt hartnäckig dunkelviolett, was leider beim Erhitzen etwas verblasst.
Besser mit Handschuhen verarbeiten.
Zu den Farben:
Die Göttin zeigt sich in ihren Aspekten und Farben: als Mädchen (weiß), als Liebende und Mutter (rot) sowie als „weise Alte“ (schwarz). Violett steht für die Göttin in ihrer Gesamtheit – denn sie ist nichts anderes als die Natur selbst. Spannend, oder?
Warum Hagebutten so gesund sind, kannst du hier lesen: KLICK
Schwarze Hagebutten eingekocht
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